Neue Lernsoftware BRAINIX an drei Schulen in Bayern erfolgreich getestet

Stiftung Digitale Bildung entwickelt Software für innovative Schulen

Neue Lernsoftware BRAINIX an drei Schulen in Bayern erfolgreich getestet

Schülerinnen des Willibald-Gymnasiums Eichstätt beim Lernen mit BRAINIX

Germering, 14. Dezember 2020. Prototypen der neuen Lernsoftware BRAINIX wurden in zweiwöchigen Pilotversuchen an drei bayerischen Gymnasien in der sechsten Jahrgangsstufe in den Fächern Mathematik und Englisch getestet. Das Ergebnis der anschließenden Befragung: Die Schülerinnen und Schüler sind hochmotiviert und lernen sehr konzentriert mit der Software. Auch von Seiten der Lehrkräfte und Eltern wird die weitere Nutzung der Software gewünscht.

Die genau auf die Lehrpläne der Gymnasien abgestimmten Programme vermitteln den Lernstoff auf abwechslungsreiche Weise und entlasten im Wechselunterricht das Lehrpersonal von der reinen Stoffvermittlung, so dass der Präsenzunterricht stärker für Projektarbeit oder Transferaufgaben genutzt werden kann. Thomas Haas, der als Mathematik-Lehrer am Gymnasium Beilngries an den Tests beteiligt war: “Unser Eindruck als Lehrer wird von den Ergebnissen der Schüler- und Elternbefragungen bestätigt: Die Konzentration beim Lernen mit der Software ist hoch; die Schülerinnen und Schüler sind sehr motiviert, da sie die spielerische Gestaltung, die ansprechende Optik und die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten schätzen.” Über alle drei Schulen hinweg – neben dem Gymnasium Beilngries waren das Willibald-Gymnasium in Eichstätt und das Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach beteiligt – ergab die Befragung, dass die überwältigende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gerne weiter mit BRAINIX arbeiten möchte.

Die neuartige Lernsoftware BRAINIX wird von der gemeinnützigen Stiftung Digitale Bildung in einem Team aus Didaktik-Wissenschaftlern, Lehrernachwuchs und Softwareingenieuren entwickelt (siehe Pressemitteilung v. 19. November 2020 zum 1. Jahrestag der Gründung). Die Programme nutzen die multimedialen und multisensorischen Interaktionsmöglichkeiten aktueller Endgeräte (Stift, Sprache, Tastatur, Maus, Bild, Ton, Video), binden die Aufmerksamkeit der Lernenden durch Interaktion und Gamification und passen sich dynamisch an unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten an.

Fazit von Jürgen Biffar, Vorsitzender der Stiftung Digitale Bildung: “Bisher werden an unseren Schulen die digitalen Möglichkeiten unzureichend genutzt. Die Pilottests haben unsere Erwartungen bestätigt, durch den Einsatz von BRAINIX eine deutliche Steigerung des durchschnittlichen Lernerfolgs einer Klasse erreichen zu können. Besonders freut mich, dass die Software Spaß und Begeisterung am Unterricht fördert – unerlässliche Faktoren für effektives Lernen.” Jürgen Biffar war Gründer und bis 2019 Geschäftsführer von DocuWare, einem international erfolgreichen Anbieter von digitalem Dokumentenmanagement.

Die gemeinnützige Stiftung Digitale Bildung wurde 2019 von Michaela Wienke und Jürgen Biffar aus der Überzeugung heraus gegründet, dass zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit – Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel – ein höheres Bildungsniveau in allen Bevölkerungsschichten erforderlich ist. Erreichbar ist das Ziel deutlich erhöhter Lernerfolge aus Sicht des Stifterehepaars durch digitale Mittel. Als Gründer und bis 2019 Geschäftsführer von DocuWare, einem international renommierten Anbieter von Cloud-basierten Lösungen für Dokumentenmanagement und Workflow-Automation, verfügt Jürgen Biffar über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung. Die Stiftung hat ein Kompetenzzentrum aufgebaut, das mit über 40 Mitarbeitenden an drei Standorten in Germering, Eichstätt und Sofia wissenschaftliche und softwaretechnische Expertise vereint, um digitale Lernwerkzeuge zu entwickeln, die sich vollständig an bestehenden Lehrplänen deutscher Schulen ausrichten. Die Lernprogramme mit dem Namen “BRAINIX” werden als “Software as a Service” von einem zentralen Rechenzentrum zur Verfügung gestellt, so dass kein Wartungsaufwand für die Schulen entsteht.

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